[inside Phil]

Über mich

mein leben ist das mit dem [subtext]



"Philipp, Du bist ein bodenständiger Anarchist", sagte ein Kollege zu mir, als er mich als„ Buale “ an Georg Maiers Iberl Bühne in „Niedertrachtig“ erlebt hatte. 
Dem muss ich leider widersprechen.
Nicht ich bin der Anarchist, sondern mein inneres Kind.
Das, was mich antreibt - dieser unbändige Spieltrieb, die Suche nach
grenz-alltäglichen Abenteuern.

Ich kann einfach nicht anders: ich muss des Öfteren den Blickwinkel auf die Dinge verändern und zeigen, was [dahinter] steckt.


Ich gebe es zu: mein Humor ist oft eigen, ich neige zur Selbstironie und es ist schwer, mich in Schubladen zu zwängen. Ich bin ein Gaukler, dem der Schelm im Nacken sitzt.

Um die Schauspielkunst in Worte zu fassen, bedarf es nur einen Satz:


‎"Jedes Mal, wenn ein Wort unseren Mund verlässt,

bauen wir eine ganze Welt."

Geboren wurde ich an einem eisig kalten Januarmorgen im Jahr 1981
als Philipp Wilhelm Wimmer.

Aufgewachsen in einem kleinen niederbayerischen Dorf vernahm ich den Ruf der Schauspielerei recht früh, als ich mich in meiner Kindheit auf jedes Puppentheater stürzte, das meinen Weg kreuzte.Sehr zum Leidwesen meiner Familie, denn die musste oft Inszenierungen mit opernhaften Ausmaßen ertragen.
Der geneigte Leser darf mir Glauben schenken: meine Oma bricht noch heute in Tränen der Verzweiflung aus, wenn sie an die vielen Stunden pseudospannender Unterhaltungsschlachten der Puppenköpfe im heimischen Wohnzimmer erinnert wird.

 

Doch dies war erst der Anfang:
Im Alter von 11 Jahren begeisterte mich „der kleine Horrorladen“ im Landshuter Stadttheater, 1999 sah ich im Regensburger Velodrom die Erfolgsinszenierung von Goethes „Faust“ mit Adele Neuhauser und Martin Hofer in den Hauptrollen.

 

Da wurde mir schlagartig klar: Das will ich auch machen!

 

Nach dem Abitur und Zivildienst lernte ich an der Internationalen Schule für Schauspiel und Acting in München das Handwerk des Schauspielberufes. Seit 2006 bin ich als freischaffender Künstler tätig.

Seit 2007 war und bin ich Mitglied in diversen Ensembles, u.a. an der Regensburger Volksbühne Spinnrad, beim Ensemble La Vie e.V., beim Präventionsprojekt Mutweltentheater, sowie bei den Carl Orff-Festspielen im Kloster Andechs. 

 

Im Dauerbrenner Niedertrachtig stand ich von Dezember 2013 bis Juli 2017 als Zirkusartist Buale auf den Brettern von Georg Maiers legendärer Iberl Bühne.

twitter: @insidephil, Zeichnung: @xheartdoodlerx
twitter: @insidephil, Zeichnung: @xheartdoodlerx

Um es frei mit Shakespeares Worten zu sagen:

 All the Web is a Stage.

 

Denn nicht nur die Theaterbühne und das Fernsehen sind die Medien,

in denen ich meinen Spieldrang auslebe -  auch das Internet ist eine sehr essentielle Spielwiese für mein inneres Kind. 

Ob Video oder Audio, Blog oder Bildersammlung - online lebe ich meine kreativen Energien aus.
Meine bevorzugte Plattform ist Twitter, dort entfessle ich den Anarchisten in mir. Twitter ist  meine persönliche „Kleinkunstbühne“, auf der ich meine imaginären Soloprogramme auf die Menschheit loslasse.
Ich neige zum morbid-skurrilen Kopfkino und zur verfälschten Alltagsbeobachtung, zur Ironie und alternativen Wahrheiten.

 

Mein Online -„Ich" ist  der  Teil meiner Persönlichkeit, die immer haarscharf an der Realität vorbeischrabbt.

Meine Expertise rund um die „neuen Medien" führte mich im Jahr 2013

in die Redaktion Film Digital des Bayerischen Rundfunks.

Dort betreue ich seitdem als Community Manager und Social Media Content Creator die bayerische Daily "Dahoam is Dahoam" sowie das Angebot des Comedy-Titanen Grünwald Freitagscomedy auf Facebook, Instagram und YouTube.

 

Parallel zur Schauspielerei ließ ich mich bei Materne Training (München) zum Management-Trainer und Coach ausbilden. Seit 2007 bin ich als Kommunikations- und Schlagfertigkeitstrainer tätig.

 

 

 

Meine Berufung habe ich also zum Beruf gemacht:


Philipp W. Wilhelm  ist nicht "nur Schauspieler“, sondern ein Geschichtenerzähler,
der Menschen gerne herausfordert und sie dabei unterhält.
Ich möchte zeigen, welche Geschichten das Leben bereithält.

 

Und das medienübergreifend -  auf der Bühne, im Fernsehen, online und ganz persönlich, real offline.

Mein Leben ist das mit dem [Subtext]. Deshalb bin ich Schauspieler geworden.

alle Fotos: © Nadya Jakobs, Februar 2017
alle Fotos: © Nadya Jakobs, Februar 2017

Übrigens: Den Wilhelm in meinem bürgerlichen Namen verdanke ich meinem Opa.
Früher fand ich den Namen etwas arg antiquiert und konnte mich nicht sonderlich damit anfreunden -
doch mittlerweile habe ich begriffen, dass der Name zum Gesamtpaket dazugehört.
Und siehe da - es klingt so wunderbar aristokratisch!
Also entschied ich mich 2016 für Philipp W. Wilhelm als Künstlername.


Ich bin unter anderem in diese Projekte eingebunden: