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Danke an ca:st für die deutsche Version!

Die englische Version ist etwas radikaler in ihrer Aussage, aber trifft den Nagel auf den Kopf.
Wenn man sich mal auf diversen Jobangebotseiten anschaut, was einem als Gage bzw. Konditionen angeboten wird, kann man auch nur den Kopf schütteln.
(Unbedingt dazu mal den Blog-Artikel von Kollege Nikolai Will lesen!)
Im Film- und Fernsehbereich wird einem oft auf einschlägigen Seiten "Keine Gage, aber dafür gutes Demomaterial" garantiert, auf das man meist monatelang bzw. vergeblich wartet.
Die Schauspieler werden des Öfteren behandelt wie schlecht geölte Maschinen, die einfach zu funktionieren haben. Wenns besonders gut läuft, wird man sogar mit dem eigenen Namen angesprochen, und nicht nur mit "Hey Schauspieler" oder Rollennamen. 

Das soll jetzt hier nicht heissen, dass ALLE Filme- und Theatermacher bzw. Crews und Teams so sind. Nein, das sind sie nicht! Ich habe da auch grandiose Erfahrungen an Sets gemacht (u.a. mit Tom Fährmann und Dowsing&Leonard, die sich im Vorfeld sowie am Set wirklich ausgesprochen gut um das komplette Team gesorgt haben. Oder Jungregisseur Ozan Mermer, der sich für uns Schauspieler die Zeit genommen hat, die Rollen wirklich durchzugehen und am Set immer darauf geachtet hat, dass es rund läuft!)

Prinzipiell sollte man einfach auf Anzeigen, die mit "Keine Gage, aber dafür viel Spaß am Set" etc. enden oder das Gefühl vermitteln, dass der Schauspieler nur als Kamerafutter oder Regiebespaßung wahrgenommen wird, eines der beiden Bilder per Mail schicken.
Ähnlich wie die Autogrammkartenaktion vom BFFS könnte man da vielleicht was bewirken. Aber das funktioniert halt nur, wenn die Masse mitmacht...

 

Kollegen, wie sieht`s aus? 

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